Zahnschmerzen – Problem erkannt, Schmerz gebannt

Zahnschmerzen sind so alt wie die Menschheit – und von vielen Erkrankten besonders gefürchtet. Kein Wunder, ist der Zahnarztbesuch für einen beachtlichen Teil der Bevölkerung doch mit großen, häufig übermächtigen Ängsten verbunden. Wer deshalb den Gang zum Zahnarzt aber komplett meidet, vertagt lediglich das Unausweichliche…

Schlimmer noch: Zwar lassen sich Zahnschmerzen besonders im Anfangsstadium oft einfach und schnell – und meist sogar völlig schmerzfrei – beheben. Wird dagegen lange nichts unternommen, verschlimmern sich Zahnprobleme in vielen Fällen immer weiter. Mögliche Folgen: Starke Zahnschmerzen, gefährliche Entzündungen bis hin zu (mitunter) lebensbedrohlichen Abszessen.

Zahnschmerzen sich schlimm Quelle: g-stockstudio / iStock.com

Ursachen für schlimme Zahnschmerzen

Was viele Menschen mit Zahnschmerzen nicht wissen: Neben den üblichen „Verdächtigen“ wie empfindlichen Zähnen, freiliegenden Zahnhälsen, Zahnfleischentzündungen oder kariösen Läsionen (Karies) können auch andere Einflüsse und Faktoren zu unangenehmen Zahnbeschwerden führen.

So treten Zahnschmerzen oft in Verbindung – oder als Vorboten – einer Migräne auf. Auch Fehlstellungen des Kiefers, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Augen oder der Ohren sowie Viruserkrankungen können mit schmerzenden Zähnen einhergehen.

Gelegentlich berichten auch gerade Bergsteiger von sogenannten „Höhenzahnschmerzen“ (medizinisch: Barodontalgie), die aufgrund des geringeren Luftdrucks in krankhaften Zahnhohlräumen oder unter schlecht gearbeiteten Füllungen entstehen können.

Linderung bei akuten Beschwerden

Grundsätzlich gilt: Wer schlimme Zahnschmerzen bekommt, sollte so schnell wie möglich einen Zahnarzt aufsuchen.

Doch wie es der Zufall will, treten plötzliche Zahnschmerzen (zumindest gefühlt) immer dann auf, wenn sich ein Zahnarztbesuch eher schwierig gestaltet: An Feiertagen, am Wochenende, im Urlaub oder mitten in der Nacht.

Für schnelle Linderung sorgen anerkannte Schmerzmittel wie Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen. Doch auch klassische Hausmittel wie kalte Kompressen oder Nelkenöl, das auf die schmerzende Stelle aufgetragen wird, können die Zeit bis zum Zahnarztbesuch etwas erträglicher gestalten.

Allerdings gilt zu beachten: Schmerzlindernde Medikamente und Hausmittel lassen zwar die Beschwerden für kurze Zeit erträglicher werden, zielen jedoch nur auf die Symptome. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch beim Zahnarzt. Auch dann nicht, wenn die Schmerzen weiter nachlassen oder sogar (vorübergehend) verschwinden.

Sind die Zahnschmerzen trotz aller Gegenmaßnahmen nicht auszuhalten, bleiben immer noch zwei Optionen, die jedoch wirklich nur für den Notfall gedacht sind:

Notfall-Service der Zahnarztpraxis Dr. Hollay

Während unserer Sprechzeiten genügt in der Regel Ihr kurzer Anruf. Wir schieben Sie dann schnell und unbürokratisch dazwischen!

Praxis-Hotline: 0 89 – 7 60 72 60

Hinweis: Die hier gemachten Angaben dienen lediglich Ihrer allgemeinen Information und ersetzen keinesfalls eine fachkundige, medizinische Behandlung.

Diesen Beitrag einfach & sicher teilen!

Zurück zur Übersicht