Xylocain

Ehe der Zahnarzt zu Bohrer oder Skalpell greift, verabreicht er in aller Regel eine örtliche Betäubung (Lokalanästhesie). Xylocain ist der Handelsname eines entprechenden Wirkstoff Lidocains, welcher aber in der Zahnarztpraxis Hollay nur als Oberflächenbetäubungsspray zum Einsatz kommt.

Das Anästhetikum vom Typ der Amide blockiert die Natrium-Kanäle in den Nervenzellen, sodass diese keine Empfindungen mehr ans Gehirn weiterleiten können. Der Mediziner spritzt es ins Gewebe  (Infiltrationsanästhesie) oder in den Bereich des Nervs (Leitungsanästhesie), damit der Patient von der Behandlung nichts spürt.

Xylocain gibt es auch als Spray, das zum Beispiel helfen kann, Schmerzen beim Einstich einer Spritze zu verringern. Da das Mittel schnell und gut wirkt, kommt es häufig zum Einsatz – auch in anderen medizinischen Bereichen. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen Unruhe, Herzrhythmusstörungen und Blutdruckabfall. Die Wirkdauer beträgt je nach Dosierung ein bis drei Stunden. Das Taubheitsgefühl kann aber auch länger anhalten.

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