Periimplantitis, die

Die entzündliche Veränderung des Gewebes, welches ein Implantat umgibt, wird in der Zahnmedizin als Periimplantitis bezeichnet.

Während die Hauptgründe für eine derartige Erkrankung meist in der unzureichenden Pflege des Implantats oder einer schwachen Immunabwehr liegen, begünstigen zusätzliche Risikofaktoren wie regelmäßiger Nikotingenuss, schlechte Mundhygiene, Diabeteserkrankungen oder eine unbehandelte Parodontitis ebenfalls die Entstehung einer Entzündung des Knochens, welcher das Implantat umgibt.

Aktuellen Studien zufolge kann es bei bis zu 20% aller Implantate zu entzündlichen Erkrankungen des umgebenden Gewebes kommen. Bei rechtzeitiger, professioneller Behandlung sind die Erfolgsaussichten einer professionellen und nachhaltigen Behandlung jedoch erfreulich hoch.

Wird die notwendige Behandlung dagegen hinausgezögert oder komplett versäumt, drohen weitreichende, mitunter äußerst kostspielige Folgen. Denn mit der fortgeschrittenen Periimplantitis geht zumeist ein erheblicher Knochenabbau an der betroffenen Stelle einher, der seinen Gipfel schließlich im (oft irreversiblen) Verlust des Implantats findet.

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