Implantologie

Unter dem griechischstämmigen Begriff „Implantologie“ versteht man das Teilgebiet der Zahnheilkunde, welches sich mit der Insertion, also dem Einsetzen von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, mit denen sich Kronen, Prothesen und Brücken fest im Kiefer verankern lassen.

Voraussetzungen für Implantate

Ein Zahnimplantat kann nur bei ausreichend vorhandenem Kieferknochen eingesetzt werden. In den Fällen eines unzureichenden Knochenbettes ist der Kieferknochen zunächst durch eine sogenannte „Augmentation“ zu verstärken, damit die Implantate besser halten. Mit Hilfe von körpereigenen Knochen, etwa aus dem Kinn oder dem Kiefer, oder synthetischen Knochenersatzmaterialien kann somit der Kieferknochen verstärkt werden.

Anbringung von Implantaten

Mittels eines Schraubgewindes werden Implantate in den Kieferknochen eingedreht oder eingesteckt. Sie gehen mit dem Knochen eine rein mechanische Bindung ein und stellen innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem umgebenden Knochen eine feste, äußerst belastungsfähigen Trägereinheit dar.

Herstellung und Bio-Verträglichkeit

Seit den 1980er Jahren bestehen Zahnimplantate üblicherweise aus Titan. Doch auch keramische Materialien kommen immer wieder zum Einsatz. Titan wird als Biomaterial für Zahnimplantate verwendet, da es im Gegensatz zu anderen Metallen besonders korrosionsbeständig ist. Allein in Deutschland kommen jährlich ca. 200.000 Titan-Implantate zum Einsatz. In der Zahnarztpraxis Dres. Hollay waren es schon über 1.000 Implantate.

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