CAD/CAM Technologie

Mit Hilfe der CAD/CAM Technologie werden Keramikfüllungen, Keramikschalen oder Keramikkronen und sogar Brücken und Implantat-Abutments hergestellt. Dabei kann oft auf Abformmaßnahmen mit anschließender Erstellung eines gegossenen Modells verzichtet werden.

Der vorbereitete, beschliffene Zahn wird mit einer Kamera (z.B. Sirona Cerec Bluecam) gescannt . Aus den gewonnenen Daten entsteht unmittelbar ein digitales 3D-Abbild des Zahns. Anhand dieses 3D-Bildes wird der zu ersetzende Teil des Zahnes konstruiert. Dazu steht seit einiger Zeit eine große Datenbank nach dem Münchner Biogenerischen Model, in welchem tausende Zahnformen verzeichnet sind, zur Verfügung. Anhand bestimmter Bezugspunkte errechnet der Computer dann die ideal passende Form des Zahnes. Basierend darauf fräst eine spezielle Maschine vor Ort in der Zahnarztpraxis aus einem Keramikblock das gewünschte Keramikteil, das danach sofort eingesetzt werden kann.

Der Vorteil dieser modernen Technologie liegt darin, dass dem Patienten die (häufig als etwas unangenehm empfundene) Prozedur der Abformung erspart bleibt. Zudem ist die CAD/CAM Technologie sehr effizient, da in den meisten Fällen alle Arbeitsschritte von der Präparation des Zahns bis hin zum Einsetzen des gefrästen Keramikteils in einer einzigen Sitzung erfolgen können.

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