Bleachingmethoden

Die richtige Methode für jedes Gebiss

Ein strahlend weißes Gebiss steht für Jugend und Gesundheit. Doch die Natur hat nicht jeden mit einem makellosen Hollywoodlächeln gesegnet. Bleaching ist ein wirkungsvoller und schonender Weg, die Zähne aufzuhellen. Ein Überblick über Methoden, Risiken und Kosten.

Nur bei Kindern blitzen die Zähne natürlich weiß. Mit den Lebensjahren nimmt das Gebiss meist einen immer stärkeren Gelbstich an. Ein Grund ist, dass der weiße Zahnschmelz dünner wird, so dass das dunklere Zahnbein durchscheint. Auch Genussmittel wie Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin hinterlassen unansehnliche Spuren. Putzen allein hilft dann nicht mehr.

Zähne bleichen: Besser zuhause oder in der Praxis?

Die gute Nachricht ist: Mit Bleaching (von englisch to bleach, bleichen) ist es leicht möglich, die Zähne weißer zu machen, und zwar ohne die Substanz zu schädigen – vorausgesetzt, ein Zahnarzt führt die Behandlung fachgerecht durch.

Profi-Bleaching
Profi-Bleaching vom Zahnarzt: So geht`s!

Bewährt haben sich folgende Bleaching-Methoden:

  • Home Bleaching: Der Zahnarzt fertigt eine passgenaue Zahnschiene an. Der Patient träufelt zu Hause Bleichgel hinein und setzt sie für mehrere Stunden oder über Nacht ein. Die Methode eignet sich gut, wenn eine ganze Zahnreihe aufgehellt werden soll. Die Wirkstoffkonzentration ist jedoch gering, die Behandlungszeit entsprechend lang: Der Patient muss die Schiene fünf bis sieben Nächte lang tragen. Zudem schlagen sich die relativ teure Schienenherstellung und der verhältnismäßig hohe Materialverbrauch bei der Heimvariante negativ auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis nieder. Möglich ist eine Aufhellung um zwei bis drei Nuancen.
  • In-Office-Bleaching: Lässt der Patient in der Praxis bleachen, geht es viel schneller, weil der Zahnarzt ein höherdosiertes Bleichgel verwenden kann. Zahnfleisch und freiliegende Zahnhälse deckt er ab, um sie zu schützen. Das Präparat wird mit einer UV-Lampe aktiviert. So lässt sich eine starke Aufhellung erzielen. Die Behandlung dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Die Methode empfiehlt sich sowohl bei einzelnen verfärbten Zähnen als auch für das gesamte Gebiss.
  • Laser oder Power Bleaching: Die wohl effektivste Methode, mit der eine Aufhellung von bis zu acht Stufen zu erreichen ist: Zusätzlich zu einem hoch konzentrierten Bleichgel kommt ein Laser zum Einsatz. Der Zahnarzt trägt das Präparat auf und bestrahlt es etwa zwei Minuten lang, um die Wirkung zu intensivieren. Meist sind zwei Sitzungen nötig. Doch Vorsicht: Das Verfahren ist vergleichsweise teuer und zudem leider relativ schmerzhaft.
  • Internes Bleaching: Bei inneren Verfärbungen, wie zum Beispiel bei wurzelbehandelten Zähnen, hilft ein reguläres Bleaching nicht. Der Zahnarzt kann das Bleichgel jedoch über den Wurzelkanal in den Zahn geben und ihn so von innen aufhellen. Gegebenenfalls ist ein zusätzliches externes Bleaching erforderlich.

Kein Risiko bei kariesfreien Zähnen und gesundem Zahnfleisch

Die Bleichgels enthalten meist Wasserstoffperoxyd – also dieselbe Substanz, die Frisöre beim Blondieren verwenden. Der Wirkstoff setzt eine chemische Reaktion in Gang, bei der Farbmoleküle aufgespalten werden. In einem gesunden Mund, also bei kariesfreien Zähnen und intaktem Zahnfleisch, stellt Bleaching kein Risiko dar. Deswegen ist eine Untersuchung beim Zahnarzt im Vorfeld ein absolutes Muss. Ebenso wichtig ist eine gründliche Reinigung der Zahnoberfläche. Der Patient sollte sich außerdem genau erklären lassen, welche Methode sich am besten für ihn eignet. Im Anschluss ans Bleaching reagieren die Zähne etwa 48 Stunden lang schmerzempfindlich. Fluoridgel hilft, die Hypersensibilität zu mindern.

Hände weg von Hausmitteln oder Internet-Angeboten

Grundsätzlich gilt: Böse Überraschungen sind nur bei sachgemäßer Behandlung ausgeschlossen. Do-it-Yourself-Produkte versprechen daher leider oft mehr, als sie halten. Weißmacher-Zahnpasta oder Bleaching-Mittel aus der Drogerie bringen meist keine sichtbaren Erfolge. Von hochdosierten Angeboten im Internet ist dringend abzuraten. Hände weg auch von Hausmitteln: Zitronensaft oder Backpulver wirken zwar unter Umständen aufhellend, können die Zähne und das Zahnfleisch dabei aber schwer schädigen.

„Kloschüsselweiß“ wirkt meistens zu unnatürlich

Beim Bleaching ist nicht alles machbar – oder ratsam: Gerade ältere Menschen sind mit einem moderaten Elfenbeinton besser bedient als mit einem blendend weißen Lächeln. Das oft verspottete „Kloschüsselweiß“ wirkt in den meisten Fällen unnatürlich. Am besten ist, den angestrebten Ton ausführlich mit dem Zahnarzt zu besprechen. Das Ergebnis hält rund ein bis drei Jahre. Danach kann eine erneute Bleichtherapie das gewünschte Weiß zurückbringen.

Gut zu wissen: Die Bleichmittel lassen nur die Zähne weißer werden, nicht eventuelle Füllungen oder Kronen. Es kann sinnvoll sein, sie nach dem Bleaching auszutauschen.

Zähne bleichen in München

Sie haben Fragen zum Bleaching, der richtigen Methode, den Kosten oder wollen gleich einen Beratungsstermin in unserer Zahnarztpraxis am Partnachplatz in München vereinbaren?

Rufen Sie uns an: 089 – 7 60 72 60

Hinweis: Die hier gemachten Angaben dienen lediglich Ihrer allgemeinen Information und ersetzen keinesfalls eine fachkundige, medizinische Beratung oder Behandlung.

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